Fundstellen Erkunden

Sie möchten mehr über die Fundorte unserer Exponate erfahren? Dann durchsuchen Sie doch die Fundstellendatenbank des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege.


Frühmittelalterliches Haus

Im April 1934 wurde an einem Nordhang nahe des Dorfes Bossel bei Ausgrabungen ein frühmittelalterlicher Hausgrundriss freigelegt. Unter den Funden ist eine Heiligenfibel des 9. Jh. n. Chr., die ein wunderbarer Beleg für die frühe Christianisierung ist. Das Fundspektrum im Bereich der Sandgrube datiert bis in das hohe…

mehr


Sächsischer Urnenfriedhof

Der sächsische Friedhof von Bliedersdorf wurde durch Willi Wegewitz untersucht. Zu den überlieferten Funden gehören u.a. eine Zwiebelknopffibel, sowie eine Bartzange mit Ohrreiniger. Letztere dürfte aus einem sächsischen Männergrab stammen.

mehr


Sächsisches Grubenhaus

Im Ortsteil Klethen wurde bei Ausgrabungen 1924-25 durch Willi Wegewitz ein sächsisches Grubenhaus freigelegt. Zu den Funden gehört unter anderem eine Hakenkreuzfibel römischen Ursprungs, des 5./6. Jahrhunderts n. Chr..

mehr


Fibel aus dem Dösemoor

Beim Torfgraben im Dösemoor wurde eine gleicharmige Fibel gefunden. Ranken und Tiere sind mit Kerbschnitt in das vergoldete Silberblech eingetieft, ein Meisterstück sächsischer Schmiedekunst. Ihr einstiger Besitzer hatte sie in ein Wolltuch gewickelt und im Morast deponiert. Ein identisches Stück wurde in Little…

mehr


Gräberfeld auf der "Krähenkoppel"

Die letzte Ruhestätte fand ein sächsischer Krieger im heutigen Stader Ortsteil Hohenwedel. Mit ins Körpergrab wanderten seine Waffen: eine Flügellanzenspitze, eine Spatha (Hiebschwert) und ein Sax (Hiebschwert). In dessen Klinge verlaufen auf beiden Seiten zwei breite Blutrillen. Gefunden wurde das Grab beim…

mehr


Die Schwedenschanze in Groß Thun

Die Schwedenschanze ist eine frühmittelalterliche Burganlage. Naturwissenschaftliche Untersuchungen (Dendrochronologie) ergaben, dass die Befestigung von 673/674 n. Chr. bis 929 n. Chr. genutzt wurde. Damit ist sie die älteste mittelalterliche Burg zwischen Rhein und Elbe. Darüber hinaus ist die südlich der Stader…

mehr


Siedlung der Römischen Kaiserzeit

Südlich der Johann-Grodtmann-Straße befindet sich eine ausgedehnte Fundstelle der Römischen Kaiserzeit. Eine erste Fundmeldung stammt aus dem Jahr 1854 "Bei Ritsch (in der Nähe von Assel) wurde ca. 900 m vom Elbdeiche in einer "Erhöhung" eine Urne mit 20 römischen Kupfermünzen gefunden, desgleichen 6 m tief ein…

mehr


Gräberfeld auf dem Perlberg

Vom kaiserzeitlichen und völkerwanderungszeitlichen Brandgräberfeld auf dem Perlberg sind zahlreiche Funde des 3. bis 6. Jahrhunderts bekannt. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es Raubgrabungen in diesem Areal. 1936 und 1949 fanden reguläre Ausgrabungen statt. Sie brachten etwa 900 Bestattungen hervor, haben das…

mehr


Körpergräberfeld der Völkerwanderungszeit

Westlich des Heidbecks, nahe des Heidbecker Mühlendeiches lag ein Körpergräberfeld der Völkerwanderungszeit. Bekannt ist die Fundstelle bereits seit den 1920er Jahren. Zu den Funden zählen u.a. ein doppelschneidiges Eisenschwert, eine Eisenlanze, eine Bernsteinperlenkette, Keramikscherben, Bruchstücke von Fibeln,…

mehr


Fund beim Brunnenbau

Im Bereich der alten Dorfstraße Friedlandstraße wurde 1894 beim Ausschachten eines Brunnens ein Standfußpokal aus Glas entdeckt, der in Südrussland gefertigten wurde. Das Körpergrab enthielt weiterhin, einen Eimer aus Ebenholz sowie einen Gürtelbeschlag und eine Scharnierfibel. Aus dem östlichen Mittelmeerraum stammt…

mehr


Siedlung und Gräberfeld

Unweit des Gasthofes Witt wurden 1885 beim Abziegeln zahlreiche Funde gemacht und in das damalige Stader Museum eingeliefert, u.a. Keramikgefäße und Bronzeringe. Der Heimatforscher H. Müller-Braul besuchte 1914 die damals noch in Betrieb befindliche Ziegelei-Stelle. Er erschloß aus den Funden und den Angaben der…

mehr


Wallanlage Ohle Dörp

Mit Hilfe geophysikalischer Untersuchungen wurde 2009 die Wallanlage Ohle Dörp nachgewiesen. Eine bis dahin unbekannte 70 x 90 Meter große Befestigungsanlage mit einem obertägig nicht sichtbaren Wall. Sie liegt 450 Meter südlich der Schwedenschanze direkt an der Schwinge und damit strategisch günstig auf der höchsten…

mehr


Gräberfeld Riensförde

Auf einem geplanten Neubaugebiet in Riensförde kamen bei archäologischen Sondierungen 2010 erste Hinweise auf ein Körpergräberfeld zutage. Im Herbst 2010 wurden zunächst Suchschnitte angelegt. Dabei wurde ein wahrscheinlich frühmittelalterliches Gräberfeld angeschnitten, das sowohl N-S ausgerichtete Körperbestattungen,…

mehr