Fundstellen Erkunden

Sie möchten mehr über die Fundorte unserer Exponate erfahren? Dann durchsuchen Sie doch die Fundstellendatenbank des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege.


Trichterbecherzeitliches Flachgrab

In Issendorf liegen die Einzelbestattungen in Sichtweite von Großsteingräbern. Offenbar existierten beide Formen nebeneinander. Im sogenannten Grab A standen die Keramikgefäße ursprünglich auf einer hölzernen Grabkammer. Erst als diese verwitterte, rutschten sie in die Grabgrube. Diese hatte eine Abmessung von ca. 3,25…

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Großsteingrab Deinste

Das Großsteingrab liegt heute inmitten eines Ackers. Die kleine Steinkammer in Richtung Nordwest-Südost war ursprünglich komplett von einem Erdhügel bedeckt, der 30x22 m Durchmesser und eine Höhe von 2m aufwies.. Die ursprünglich aus drei Jochen bestehende Kammer ist nicht ungestört erhalten. Es fehlt der östliche…

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Hünenbett I von Grundoldendorf

Das Großsteingrab hat eine Länge von 51 Metern und eine Breite von 8 Meter. Im Inneren liegt ein quer gestellter erweiterter Dolmen. Die lichte Weite der Grabkammer beträgt 3x1,2 Meter. Aus dem der Kammer stammt ein trichterbecherzeitliches Schultergefäß.

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Zerstörter Grabhügel

Heute zerstörter Hügel mit einem ehemaligen Durchmesser von 22 Metern bei einer Höhe von 3 Metern. An Funden ist u.a. eine neolithische Doppelaxt überliefert.

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Zufallsfund

Auf dem heutigen Golfplatz in Deinste (ehemals Acker), fand Herr Adolf Wulff 1957 beim Steinesammeln in einem Steinhaufen am Ackerrand ein dünnackiges Flint-Rechteckbeil.

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Zufallsfund

Südlich von Hammah, südlich des ehemaligen Bahnhofes und unmittelbar östlich der Straße nach Mittelsdorf fnd im September 1935 Herr Walter Hesse beim Kartoffelkäfersuchen ein Flintovalbeil.

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Einzelfund

Etwa 800m südlich von Apensen, auf einem nach Südwesten abfallenden Gelände, östl. der heutigen Landstraße L 130 wurde am 1.12.1923 eine jütländische Hammeraxt der Einzelgrabkultur gefunden. Die näheren Fundumstände sind unbekannt.

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Grabhügel der Einzelgrabkultur

Heute zerstört, ehemals gelegen im Bereich der heutigen Sandgrube. Der Hügel wurde im Rahmen von zwei Ausgrabungen untersucht. 1948 durch Willi Wegewitz und 1964 durch Jürgen Deichmüller. Er hatte einen Durchmesser von 12 Metern und eine ursprüngliche Höhe von ca. 1,5 Metern. Ihn umgab ein im Nordosten geöffneter…

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Grabhügel der Einzelgrabkultur

Auf erhöhtem Gelände am nordöstlichen Ortsrand von Harsefeld lag ein Grabhügel der Einzelgrabkultur mit einem Durchmesser von 15 Metern und einer ehemaligen Höhe von ca. 2 Metern. Bei einer Ausgrabung durch Jürgen Deichmüller 1966 wurde ein geschweifter Becher geborgen. Offenbar gab es im Umfeld mehrere Hügel.

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Grabhügel der Einzelgrabkultur

Heute ist die Anlage durch Sandabbau zerstört. Ursprünglich hatte der Hügel einen Durchmesser von 16 Metern bei einer Höhe von 1,10 Metern. Bei der Ausgrabung 1964 durch Jürgen Deichmüller konnte im Hügel ein Steinkranz von 13 Metern Durchmesser dokumentiert werden. An Funden wurden drei kleine geschweifte Becher, ein…

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Zufallsfund

Auf dem Grundstück von Hermann Breckhöft am Damm fand der Besitzer 1924 ein dickblattiges Flint-Rechteckbeil. Es handelt sich um einen zufälligen Einzelfund.

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Zufallsfund

Im Bereich einer flachen Erhebeung im Moor östlich von Hammah fand Bauer Spreckels beim Torfgraben um 1938 einen sogenannten neolithischen Riesenbecher. Heute wird das abgetorfte Gelände als Weide genutzt.

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Das Hünnebett III von Grundoldendorf

Das gut erhaltene Großsteingrab ist ca. 30 Meter lang bei einer Breite von 6-8 Metern. Im Innern liegt, aus der Mitte etwas nach Nordwesten gerückt, eine querstehende Steinkammer, in Form eines erweiterten Dolmen. Die Umfassungssteine des Hünenbettes stehen teilweise nicht mehr in situ, sondern sind umgefallen. Auch…

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Grabhügel der Einzelgrabkultur

Auf einer Geestinsel im Moor, südlich der Kreisstraße K 72 (Sunder Straße) lag ein Grabhügel der Einzelgrabkultur. Er gehörte zu einer Gruppe von insgesamt sieben Grabhügeln. Der heute zerstörte Hügel hatte einen Durchmesser von 11 Metern bei einer Höhe von 0,6 Metern. Am Kopfende der Grabkammer fanden sich 44 helle…

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Trichterbecherzeitliches Flachgrab

Der älteste Goldfund Niedersachsens stammt aus einem Flachgrab in Himmelpforten und kam 1933 beim Abgraben von Sand unter einer Torfschicht zum Vorschein. Gefunden hat ihn der Bauer Heinrich Kühlcke. Bei Nachgrabungen entdeckte Adolf Cassau, der damalige Leiter des Stader Museums, fünf weitere Gräber. Der kalt…

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Jungsteinzeitliche Siedlungsfundstelle

Bei Begehungen auf einem Acker kamen wiederholt neolithische Funde zutage, die auf ein Siedlungsareal in diesem Bereich hindeuten. Neben Knochenstücken und Tierzähnen wurde hier ein Knochendolch gefunden. Möglicherweise wurden hier Tierknochen zu Werkzeugen weiterverarbeitet.

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Lagerplatz eiszeitlicher Rentierjäger

Auf einem Geestrücken im Stader Ortsteil Campe, nahe dem dortigen Friedhof, liegt eine Fundstelle der sogenannten Hamburger Kultur. Mit einem guten Ausblick in das Elbstromtal lagerten hier vermutlich Rentierjäger. Unter dn Funden sind zahlreiche Feuersteingeräte. Größere Kerbspitzen dienten als Speerspitzen. Kleine…

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Jungsteinzeitliche Siedlungsfundstelle

Aus dem Bereich des Parks "Sanders-Anlagen" stammen verschiedene neolithische Lesefunde. Neben Abschlägen gehört zu den Objekten ein Flint-Ovalbeil.

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Jungsteinzeitliche Siedlungsfundstelle

Neolithische Siedlungsfundstelle. Unter den Funden befindet sich eine Flintsichel, die allerdings auch bronzezeitlich sein könnte.

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Zufallsfund

In der Nähe des Stader Güterbahnhofs wurde ein einzelner durchlochter Schuhleistenkeil gefunden. Nähere Fundumstände sind nicht bekannt.

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Flintdolch aus dem Moor

Im "Weißen Moor" bei Wiepenkathen wurde 1935 beim Torfstechen einer der bedeutendsten neolithischen Funde Norddeutschlands gemacht. Es handelt sich um einen Flintdolch, der samt zugehöriger Lederscheide erhalten ist. In ganz Europa gibt nur drei weitere Stücke, bei denen Teile der Lederscheide erhalten sind. Kein…

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